Wenn man meine Tante Gise trifft, dann zeigt sie einem als erstes ein paar Dinge. Wie ein sehr selektiver Handelsvertreter hat sie immer ein paar Muster von ihren Lieblingsdingen dabei. Anders als ein Handelsvertreter hat sie jedoch keinerlei ökonomische Interessen, sondern will die guten Dinge nur verschenken. Alle von ihr entdeckten Dinge sind gut, aber ich brauche nicht alle. Vor fast 10 Jahren kam der PILOT G-TEC-C4 dazu. Ganz begeistert beschrieb sie wie toll und fein der schreiben würde, so dass man Lust zum Zeichnen bekäme, man könnte das gar nicht beschreiben, man müsste das ausprobieren. Ich hörte nicht recht hin, nahm aber einen mit. Der lag erstmal rum. Dann benutze ich ihn und war auch hin und weg und zwar genauso wie von ihr beschrieben. In der Zeit nahm ich meinen ersten Job als Assistent eines Geschäftsführers an. Der hatte lustigerweise auch diesen Stift und war ihm genauso verfallen wie ich. Wenn wir an einem Besprechungstisch saßen, passierte es immer wieder, dass danach einer von uns seinen Stift vermisste.
Vor etwa vier Jahren habe ich meinen Vater angefixt. Seither muss ich ihm viermal im Jahr neue PILOTEN schicken. Der Nachteil: Der Stift ist nicht billig und die Ersatzminen lohnen kaum zu kaufen, weil sie nur unmerklich günstiger sind. Und: Es muss immer genau der sein. Andere PILOT-Stifte, die fast genauso aussehen und scheinbar nur eine andere Minenstärke haben, sind nicht vergleichbar, also: Keine Alternative.
Alter: So lange eine Mine hält
Bei mir im Einsatz (dieser Typ Stift): 8 Jahre, täglich
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