Die kleine orange Schere

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Die kleine orange Schere war in meiner Schultüte. Von da an nahm ich sie für jede Bastelei, für jede Scherenaufgabe. Recht bald landete sie in unserer großen wurschteligen Küchenschublade. Da flogen zwar noch andere Scheren drin herum, aber die einzige, die immer tadellos funktionierte, war die kleine orange. Darum benutze sie unser 7-Personen-Haushalt täglich, z.B. auch zum Milchtüten- Aufschneiden. Nur einmal musste ich einschreiten, als jemand mit ihr Sisal-Teppich schneiden wollte. Schon damals lobte und verehrte ich die kleine Schere und interessierte mich für die Marke. Seltsam fand ich: Nicht eine Marke, sondern zwei drängten sich auf der kleinen Schere. Auf der Klinge stand Wilkinson und auf dem orangen Griffstück Fiskars. Wilkinson, klar, den Klingenhersteller mit dem gekreuzten Säbeln als Logo, kannte ich aus der Werbung. Fiskars hingegen sagte mir nichts. Ich nahm aber an, dass sich hier der beste Klingenhersteller und der beste Hersteller von Plastikgriffen zusammengetan hatten, um die beste Schere herzustellen. Meine Einschulung liegt nun ziemlich genau 30 Jahre zurück. Die Schere schneidet noch so gut wie immer und was mich am meisten wundert: Obwohl ich nicht besonders auf sie acht gab und sie immer von Vielen benutzt wurde ging sie nie verloren.

Alter: 30 Jahre
Bei mir im Einsatz: 30 Jahre, früher täglich, heute 1-mal die Woche

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