1941 gründeten die Brüder Martin (1915–1997) und Eugen Hilti (1911–1964) in Schaan, Fürstentum Liechtenstein das Unternehmen, wo sich noch heute (2007) der Hauptsitz befindet. Damals waren 5 Mitarbeiter beschäftigt. Zunächst fertigte man Drehteile für verschiedene Firmen, ab 1945 zudem Komponenten für Textilmaschinen im Lohnauftrag. Letzteres stellte für die nächsten 15 Jahre einen bedeutenden Zweig des Unternehmens dar. 1950 brachte Hilti das erste selbstentwickelte Schussgerät Perfix auf den Markt und entwickelte sich zunehmend in Richtung Befestigungstechnik.
Hilti ist der grösste Arbeitgeber des Fürstentums Liechtenstein.1967 startete mit der Hilti TE 17 die wohl bekannteste Produktreihe des Unternehmens, die pneumatischen Bohrhämmer. Es handelt sich um Elektrowerkzeuge in der Größe einer ausgewachsenen Bohrmaschine, die besonderes effektiv in Beton bohren können und sich deswegen auf dem Bau schnell verbreiteten: Im Gegensatz zu Schlagbohrmaschinen erzeugen die Bohrhämmer die für den Vortrieb notwendigen Schläge nicht mechanisch mit aufeinanderreibenden Zahnkränzen, sondern ungleich effektiver mit einem pneumatisch oszillierenden Metallkolben.
Hilti hielt ein Patent auf dieses System, so dass es derartige Maschinen lange Zeit von keiner anderen Firma zu kaufen gab. Zu den bekanntesten europäischen Wettbewerbern auf dem Gebiet der Bohr- und Meisseltechnik zählen Duss, Bosch sowie Metabo, an japanischen Herstellern Makita und Hitachi, und aus USA DeWalt, die Profimarke von Black & Decker.
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